PRESSESPIEGEL
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Mittwoch, 29.11.2017
29.11.2017 | NRZ Neue Ruhr Zeitung Duisburg DG | Seite 26
Jeder verdient Achtung
29.11.2017 | Rheinische Post DU Duisburg | Seite 22
Datenschutz: Neue Verordnung
29.11.2017 | Rheinische Post GEL Geldern | Seite 21
Straelens Bienen-Projekt auf erstem Platz
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IHK-Seminar über die neue ISO 9001
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Schifffahrt und Bahn als Partner
Volltext PRESSESPIEGEL
29.11.2017 | NRZ Neue Ruhr Zeitung Duisburg DG | Seite 26
Jeder verdient Achtung
Fitness, gesunde Ernährung, Physiotherapie, psychologische Beratung: Die JVA Kapellen sorgt sich um die Mitarbeiter und ist jetzt dafür ausgezeichnet worden
Von Autor: Matthias Alfringhaus


Moers.


Die Justizvollzugsanstalt (JVA) im Moerser Stadtteil Kapellen ist jetzt vom Gesundheitsnetzwerk Niederrhein mit einem Sonderpreis für ihr Gesundheitsmanagement geehrt worden. Brigitte Kerzl-Steinkellner, Leiterin der Anstalt, steht auf dem Standpunkt: Man muss die Mitarbeiter mitnehmen, gemeinsam sind wir stark.


Dass der Satz im Fall der JVA Kapellen keine hohle Phrase ist, merkt man schnell, wenn man die Bereiche des Gesundheitsmanagements kennenlernt. Bei Marek Murawski zum Beispiel kommt, wer will, ganz schön ins Schwitzen.


Sein Sportprogramm für Bedienstete und Gefangene reicht von Ausdauer- bis Krafttraining. Mit seiner Übungsleiterlizenz könnte er auch in einem Sportstudio arbeiten. Küchenleiter Rainer Lortz sorgt nicht nur für gesundes Essen. Mit einer Einstiegsqualifizierung können Gefangene in seiner Küche auch kochen lernen, abschließendes Zertifikat der Industrie- und Handelskammer eingeschlossen.So sieht der Sonderpreis aus.
Foto: Lars Fröhlich


Für die ausgewogene Ernährung zahlen die Bediensteten. Brigitte Kerzl-Steinkellner: Ein gutes Frühstück gibt es aber bereits für unter zwei Euro. Verena Westermann bereichert das Gesundheitsmanagement mit Angeboten aus der Physiotherapie. Einmal monatlich kümmert sich Physiotherapeutin Jennifer Eickold zum Beispiel um die gesunde Sitzposition von Mitarbeitern, für die die Angebote kostenfrei sind. Für die Vorsitzende des Personalrats, Birgit Westhoff, liegt der Schwerpunkt auf den Belastungen, die die tägliche Arbeit der rund 100 Mitarbeiter mit sich bringt.


Mitarbeiter-Befragung
Um überhaupt herauszufinden, wo die stärksten Belastungen sind, hat es jetzt eine Mitarbeiter-Befragung gegeben. Westhoff: Die Auswertung läuft noch, Workshops zu Burnout oder Stress bieten wir regelmäßig an. Max Paar, Leiter des Vollzugs, weiß: Die Mitarbeiter sind oft in Ausnahmesituationen. Da brauchen sie einen Ausgleich, um motiviert an die Arbeit zu gehen.


Zum Gesundheitsmanagement für die Bediensteten gehören ebenfalls Vorsorge-Untersuchungen, Trauerseminare oder eine möglichst flexible und transparente Dienstplangestaltung. Die Führungskräfte haben zudem eine Fortbildung zum Umgang mit schwierigen Lebenslagen besucht, vergangene Woche gab es von einer Fachfrau Informationen zum Umgang mit anderen Kulturen.


Das alles ist nicht auf dem Reißbrett entstanden. Es hat sich so entwickelt, sagt Max Paar. Ach ja: Langzeiterkrankte können durchaus mit Genesungswünschen der Leiterin rechnen. Brigitte Kerzl-Steinkellner ist seit drei Jahren in Kapellen. Sie findet: Wir haben Fahrt aufgenommen.


Das sieht man beim Gesundheitsnetzwerk Niederrhein ganz genau so, deshalb die Auszeichnung. Die nimmt das Team der JVA Kapellen zum Anlass, das Gesundheitsmanagement weiterzuentwickeln. Verankert ist der Grundgedanke bereits Logo der Anstalt: Jeder verdient Achtung.


Zitat: Die Mitarbeiter sind oft in Ausnahmesituationen. Max Paar,
Leiter des Vollzugs
in der JVA Kapellen


Bild 1:
Freude über die Auszeichnung (v.l.): Max Paar, Brigitte Kerzl-Steinkellner, Birgit Westhoff, Marek Murawski, Verena Westermann und Rainer Lortz.
Foto: Lars Fröhlich
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29.11.2017 | Rheinische Post DU Duisburg | Seite 22
Datenschutz: Neue Verordnung
(RP) Neue Anforderungen an den Datenschutz in Unternehmen und insbesondere ein erheblich verschärfter Sanktionsrahmen sind gute Gründe, um sich frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Von vielen unbemerkt hat das EU-Parlament die sogenannte Datenschutzgrundverordnung verabschiedet, die am 25. Mai 2018 in allen EU-Mitgliedsstaaten in Kraft tritt. Beim Seminar Die EU-Datengrundschutzverordnung der Niederrheinischen Industrie- und HandelskammerDuisburg-Wesel-Kleve erhalten Teilnehmer wesentliche Informationen, was jetzt zu tun ist und erfahren, wie Datenschutzes im Unternehmen umgesetzt werden muss. Das Seminar richtet sich an Datenschutzbeauftragte und -koordinatoren, Geschäftsführer, bei denen der Datenschutz Chefsache ist, und an Mitarbeiter aus den Bereichen Personal, IT und Compliance.
Das Seminar findet vom 30. November bis 1. Dezember, 9 bis 16.30 Uhr, in der IHK, Duisburg, statt. Details und Anmeldung unter www.ihk-niederrhein.de mit der Dokumentennummer 6824 als Stichwort für die Suchmaske.
Weitere Informationen: Maria Kersten, Telefon 0203 2821-487, E-Mail: kersten@niederrhein.ihk.de.
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29.11.2017 | Rheinische Post GEL Geldern | Seite 21
Straelens Bienen-Projekt auf erstem Platz
IHK-Schulpreis geht an das Straelener Gymnasium für das Projekt The Honeybee Industries.
Straelen (RP) Feierstimmung im Theater am Marientor in Duisburg: Bei ihrer jährlichen Bestenehrung zeichnete die Niederrheinische Industrie- und HandelskammerDuisburg-Wesel-Kleve insgesamt 102 Ausbildungsbeste des Jahrgangs 2017 für ihren herausragenden Erfolg aus. In der beruflichen Weiterbildung ehrte die IHK 85 Meister, und 178 Fachwirte, Fachkaufleute und Technische Betriebswirte. Der diesjährige Schulpreis der IHK-Initiative Schule-Wirtschaft ging an das Schülerteam des Städtischen Gymnasiums Straelen für das Projekt The Honeybee Industries (RP berichtete).
Unter dem Beifall von Angehörigen, ehemaligen Ausbildern, Vertretern der Ausbildungsbetriebe und der Berufskollegen sowie zahlreicher Ehrengäste aus Politik und Verwaltung beglückwünschte IHK-Präsident Burkhard Landers die besten Absolventen der beruflichen Erstausbildung zu ihren hervorragenden Leistungen: Sie gehören zu den Top drei Prozent von über 4500 jungen Menschen aus der Stadt Duisburg und den Kreisen Kleve und Wesel, die im zurückliegenden Ausbildungsjahr ihre IHK-Abschlussprüfung bestanden haben. Dafür spreche ich Ihnen ausdrücklich unseren Respekt und unsere Anerkennung aus. Landers betonte in seiner Rede auch die besondere Bedeutung des dualen Ausbildungssystems für die Sicherung des Fachkräftebedarfs der Wirtschaft. Die duale Berufsausbildung sei nicht nur in Deutschland ein Erfolgsmodell, sie sei auch international gefragt wie nie zuvor.
Spannend wurde es bei der Vergabe des IHK-Schulpreises durch IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Dietzfelbinger: Den ersten Platz sicherten sich die Schüler des Städtischen Gymnasiums Straelen. Die Schülergenossenschaft The Honeybee Industries ist eine Imkerei, die in der Blumenstadt Straelen sechs Bienenvölker bewirtschaftet. Entstanden aus einem Biologiekursus, wird sie von ihrem Partnerunternehmen, der Firma Landgard, unterstützt. Die Nachfrage nach dem Honig der Schülergenossenschaft ist so groß, dass die Schüler und die Bienen mit der Produktion kaum hinterherkommen. Der IHK-Hauptgeschäftsführer hob in seiner Laudatio hervor, dass nicht nur der Honigverkauf hervorragend funktioniere. Die Schülergenossenschaft habe nach ihrer Gründungsversammlung zudem eine professionelle Geschäftsstruktur mit Aufsichtsrat und Vorstand aufgebaut und umfasse zurzeit 70 Mitglieder. Darüber hinaus zeige das Schulpreisprojekt auf beeindruckende Weise, wie nachhaltiges Wirtschaften zum unternehmerischen Erfolg führe. Das alles ist Grund genug, den IHK-Schulpreis 2017 an The Honeybee Industries zu vergeben, sagte Dietzfelbinger.
Der Schulpreis wird seit mehr als 15 Jahren vergeben und zeichnet wirtschaftsbezogene und praxisnahe Projekte aus, die Schüler in enger Kooperation mit Unternehmen durchführen. Bisher wurden mehr als 200 Projektarbeiten von der IHK-Initiative Schule-Wirtschaft betreut.
Das Projekt zeigt auf beeindruckende Weise, wie nachhaltiges Wirtschaften zum unternehmerischen Erfolg führt
Stefan Dietzfelbinger, IHK
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29.11.2017 | Rheinische Post WES Wesel | Seite 21
IHK-Seminar über die neue ISO 9001
Niederrhein (RP) Teilnehmer erhalten beim Seminar Die neue ISO 9001 der Niederrheinischen Industrie- und HandelskammerDuisburg-Wesel-Kleve eine kompakte Zusammenfassung der wesentlichen Änderungen bei den Normen. Die Veranstaltung richtet sich an Qualitätsbeauftragte, Qualitätsmanager und Fachkräfte im Bereich des Qualitätsmanagements. Das Seminar findet am Montag, 11. Dezember, von 9.30 bis 16.30 Uhr in der IHK, Duisburg, statt. Details und Anmeldung unter www.ihk-niederrhein.de, Telefon 0203 2821-487 oder kersten@niederrhein.ihk.de
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29.11.2017 | RP-Online Rheinische Post | Online
Schifffahrt und Bahn als Partner
Duisburg. Frank Wittig fordert beim Schiffermahl eine Stärkung der Wasserstraßen.
Anlässlich der Gründung der Schifferbörse vor 116 Jahren kamen Verlader und Schiffer zum alljährlichen Schiffermahl im Gemeindehaus Ruhrort zusammen. Wie in jedem Jahr stand die zukünftige Fahrtrichtung der Branche im Mittelpunkt des Abends. Vor 100 geladenen Gästen - darunter NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und der stellvertretende niederländische Generalkonsul des Königreichs der Niederlande, Konsul Hans van den Heuvel - rief Schifferbörsenvorstand Frank Wittig in seiner Begrüßungsrede dazu auf, das System Wasserstraße mit gezielten Maßnahmen zu stärken: Schleusen und Brücken zu sanieren, Hafenerweiterungen zu ermöglichen sowie insbesondere die Verkehrsanbindung der Hafenareale im Blick zu behalten. "Wir hoffen sehr, dass ein von Schifferbörse und Branchenverbänden vorgeschlagener Masterplan für die Binnenschifffahrt Eingang in den Koalitionsvertrag der nächsten Bundesregierung findet", sagte Wittig. Eine Idee für den Masterplan könnte auch eine stärkere Bündelung von Kompetenzen für innovative Schiffstechnologien oder sogar ein Testfeld für autonom fahrende Schiffe in NRW sein.

Diese Idee fand beim Ehrengast Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, einen direkten Anknüpfungspunkt: Um mehr Verkehre auf die Schiene zu verlagern, hatte der Bundestag am Ende der vergangenen Legislaturperiode einen Masterplan Schienengüterverkehr beschlossen. Mit ihm sollen die Trassenpreise für Schienentransporte ab 2018 sinken, was Transporte mit der Bahn günstiger macht - ein deutlicher Anreiz für Unternehmen.

Der regelmäßige Austausch mit Vertretern der Schiene hat bei der Schifferbörse Tradition. Schon die früheren Bahnvorstände Ludewig und Klein waren zu Gast der Schifferbörse. "Schifffahrt und Bahn sind zwar Konkurrenten, sie sind aber auch Partner, wenn es um die Verlagerung von Gütern weg von der Straße hin zu unseren beiden Verkehrsträgern geht", sagte Schifferbörsenvorstand Wittig. Das unterstrich auch Ehrengast Pofalla: "Ich bin davon überzeugt, dass von einer intelligenten Vernetzung von Wasser- und Schienenwegen beide Verkehrsträger profitieren können." Der Infrastrukturvorstandsvorsitzende ließ daher zu Beginn seiner Rede Sympathie für einen möglichen Masterplan Binnenschifffahrt erkennen.

Im Vorfeld des Schiffermahls fand die jährliche Börsenversammlung der Schifferbörse im Haus Rhein statt. Die Geschäftsführung der Börse ist bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer angesiedelt. Bei der Versammlung wurden Thomas Groß (Hülskens Transport GmbH & Co. KG) und Steffen Bauer (Imperial Shipping Holding GmbH) in den 13-köpfigen Börsenvorstand gewählt. Dr. Peter Langenbach und Thomas Küpper waren zuvor aus dem Vorstand ausgeschieden.

Quelle: RP
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